Am Sonntagnachmittag des 22.02.26 wurde Pfarrerin Solveig Engelbert in einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang offiziell in ihr Amt eingeführt. Nach langer Vakanz war den zahlreich erschienen Gemeindemitgliedern sowie den offiziellen Vertretern die Freude und Erleichterung über die Wiederbesetzung deutlich anzumerken.
Eröffnet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Eva-Katharina Gericke, die zusammen mit Pfarrer Roland Dürmeier, Prädikanten, Lektoren und dem Kirchenvorstand die Lücke überbrückte, die durch den Tod von Pfarrerin Annette Reidt entstanden war.
Dekan Wilhelm Hammann dankte Allen, die sich in der Interimsvertretung engagiert hatten, bevor er mit der Überreichung der Urkunde Solveig Engelbert das Amt der Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Soden-Salmünster offiziell übertrug.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Dr. Frank Kleespies an Orgel und Flügel, Jürgen Brandt am Saxofon sowie dem Blockflötenensemble der Kirchengemeinde gestaltet.
Ihre Predigt stellte Pfarrerin Solveig Engelbert unter den Leitsatz „wer hätte das gedacht?“. Nach sechzehn Jahren als Pfarrerin in Langenselbold sei sie offen und bereit für Neues. Sie warb bei der Gemeinde dafür, offen zu sein für neue Lebenserfahrungen und Gottes Gegenwart.
Im Anschluss an den Gottesdienst folgten herzliche Willkommensworte. Reiner Andre betonte für den Kirchenvorstand die große Erleichterung darüber, wieder eine Pfarrerin zu haben und versprach, „Sie sind nicht allein“. Bürgermeister Dominik Brasch überbrachte Willkommensgrüße der Stadt, bevor der katholische Pfarrer Michael Sippel in seiner Ansprache betonte, dass das Verbindende der beiden Kirchen größer als das Trennende sei. Pfarrerin Christiane Unverzagt schloss mit Willkommensgrüßen des Evangelischen Kooperationsraum im Bergwinkel.
Mit den Worten „Ihr seid Alle eingeladen“, stimmte KV-Mitglied und Küster Roger Schöpf die Gottesdienstteilnehmer am Ende des Gottesdienstes auf den inoffiziellen Teil ein. Bei Kaffee, Kuchen, Softgetränken und Sekt folgte ein lebendiger Austausch der zahlreich verbliebenen Gottesdienstbesucher.
Text und Fotogalerie: H. Dorn
